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Mehrere Künstler in verschiedenen Regionen Deutschlands haben unabhängig voneinander Maibaums "Zeitgedichte" entdeckt, dazu gearbeitet und ausgestellt. Den Ahrensböker Künstler Jan Münster hat das Gedicht "Wachgeküsste Träume" aus dem Zeitbuch zu einem Bilderzyklus inspiriert ..." (Unsere Kirche) "Maibaums meditative Texte spiegeln ein Stück der Leichtigkeit des Seins wider, die der Mensch zurückgewinnen kann" (Hamburger Abendblatt)
Blick in den Inhalt des Zeitbuches: Grün sind die informativen Kapitel; rot die dazugehörigen meditativen Texte.
Vorwort
Triebfeder allen wissenschaftlichen Forschens war immer schon eine religiöse
Neugier. Den Sinn des Lebens zu finden, war das Ziel des Suchens nach Zusammenhängen
im großen Universum und in den kleinsten Teilen des Seins. Forschen und
Glauben, Wissen und Fühlen konnten nicht getrennt voneinander verstanden
werden.
Erst in der Neuzeit zerbrach diese Einheit. Besonders das 20. Jahrhundert ist
geprägt von der Vorstellung, jedes mögliche Stück Wissen sei ein notwendiges
Puzzelteil, das uns einer Vollständigkeit allen Wissens näher bringt. Diese
Vollständigkeit zu erreichen wurde Motiv und Ziel des Lernens und Forschens.
Von hinderlichen Werten, Hoffnungen, ethischen Vorstellungen galt es sich zu
trennen. Auf der einen Seite standen nun der Wissensdrang und die Forschungstätigkeit
– auf der anderen Seite die Sehnsüchte, Gefühle, der Glaube und die Frage
nach Sinn. Diese beide bedeutenden Seiten des Menschen schienen unterschiedliche
Bereiche zu sein, die nichts miteinander zu tun haben, sich gar stören und
ausschließen. Man feierte eine befreite, unabhängige, wertfreie Wissenschaft Diese Verbindung zu schaffen wird die große Aufgabe im neuen Jahrtausend sein. Ich sage bewusst ”Jahrtausend”, denn ein Jahrzehnt oder Jahrhundert wird nicht ausreichen, unsere bisherigen Irrwege zu korrigieren. Wir stehen noch am Anfang neuer Wege und haben kaum eine Ahnung, wie sie weiterführen werden. Dieses Buch ist ein kleiner Versuch, am Beispiel Zeit unser Wissen und Fühlen zusammenzubringen. Das Thema eignet sich dazu besonders, denn nichts ist so sehr objektiv messbar und gleichzeitig subjektiv erlebbar wie die Zeit. Informative und meditative Texte erwachsen hier eins aus dem anderen, ergänzen sich und sind nur als Einheit zu verstehen. Pendeln Sie mit uns, zwischen den objektiven und persönlichen Seiten der Zeit hin und her. Lassen Sie sich zu den Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen der Menschen leiten, die lange vor Ihnen lebten – und zu Ihren eigenen. Wir möchten eine Vorstellung davon geben, wie verstandesmäßiges und seelisches Suchen aus einem Ursprung kommen, neu zusammenwachsen können und gemeinsam für eine hoffnungsvolle Zukunft fruchtbar zu werden. > hoch zur Inhaltsangabe
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© Frank Maibaum Stand: 04. Mai 2011 Steuer Nr.: 32051011050 |